Obwohl die VEG-Jahrestagung in diesem Jahr nicht stattfinden kann, präsentieren wir Ihnen auf dieser Themenseite und in der digital kostenfreien Mai-Ausgabe der ElektroWirtschaft die geplanten Kerninhalte und Diskussionsthemen.

Save the Date: Die VEG-Jahreshauptversammlung  findet nun am 18. Mai 2021 im “The Westin Hotel Leipzig” in Leipzig statt.

Herzlich Willkommen

Wie geht es Ihnen in der aktuellen Coronakrise und wie bewerten Sie die Stimmung in der Branche? Treten Sie mit uns in Kontakt und beantworten Sie unsere kurze Umfrage.

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Die Besten Auszubildenden im VEG-Elektrogroßhandel 2020

Der VEG als Verband des Elektrogroßhandels lässt es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, die Besten Auszubildenden des aktuellen Abschlussjahrgangs auszuzeichnen. Die ElektroWirtschaft stellt den Preisträgerinnen daher auch ein kostenfreies Jahresabo der ElektroWirtschaft zur Verfügung. Da wir sie in diesem Jahr leider (vorerst) nicht auf die große Bühne der VEG-Jahreshauptversammlung bitten können, möchten wir die diesjährigen Preisträgerinnen anhand von Videos und Steckbriefen im Folgenden kurz vorstellen.

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Aktuelle Veranstaltungen

  1. Fachkundiger für Beleuchtung (DGUV)

    Juni 22 - Juni 23
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    Juli 9 - Juli 10
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Der VEG erhebt von seinen Mitgliedsunternehmen auf freiwilliger Basis Daten zur Entwicklung der Geschäftslage. Die Ergebnisse lesen Sie im Konjunkturbarometer im Newsletter der ElektroWirtschaft am 20. Mai – jetzt anmelden!

Highlight-Interviews

Corona: Das sagen die Jungen Führungskräfte im VEG

Matthias Dierle (Friedrich Streb Franz Bruder GmbH), Jan Kahl (Wilhelm Rink GmbH & Co. KG) und Philipp Naumann (H. Gautzsch Elektro GmbH) bewerten als Sprecher der Jungen Führungskräfte im VEG die aktuelle Coronakrise. Welche Auswirkungen spüren sie in ihrem Betrieb und in der globalen Wirtschaft? Hören Sie sich auch die Audio-Statements an!

„Dass wir als Elektrogroßhandel als systemrelevanter Dienst gelten, erfüllt mich nicht mit Stolz, sondern mit Demut. Mein Mitgefühl gilt all denen, die gesundheitlich von Corona betroffen sind und die die wirtschaftlichen Folgen bereits heute spüren. Aktuell (Stand Mitte April) haben wir noch eine gute Auftragslage im Bereich des Elektrohandwerks. Im Bereich Industrie, vor allem bei den Maschinen-/Anlagenbauern, gab es bereits deutliche Umsatzrückgänge. Ich gehe aktuell davon aus, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Die nachgelagerten wirtschaftlichen Folgen und wie sich diese in den einzelnen Branchen niederschlagen werden sind noch unsicher. Die Zusammenhänge in unseren globalisierten Märkten sind interdependent und die Wirkungsweisen komplex. Sicher ist jedoch, dass wir auch in dieser schweren Zeit unseren Weg gehen werden: Wir investieren weiter in die Zukunft, wir pflegen weiterhin unsere Partnerschaften im dreistufigen Vertrieb und wir bauen weiter unsere digitalen Dienstleistungen aus. Eine Frage, die mich aktuell beschäftigt ist: Gibt es aufgrund der Corona-Situation ein verändertes Kundenverhalten? Es gibt Anzeichen, dass Regionalität wieder an Bedeutung gewinnt. Ebenso hat sich gezeigt, dass persönliche Beziehungen in Zeiten von Engpässen entscheidend sind. Beide Stärken des mittelständisch geprägten Elektrogroßhandels. Damit nehmen wir die Herausforderung an.

Matthias Dierle (Friedrich Streb Franz Bruder GmbH):

„Wenn ich an die vergangenen Wochen denke, dann denke ich an die externe Empfindung und das damit verbundene Verhalten unserer Kunden. Aber auch an die Empfindung von Veränderungen im firmeninternen Umfeld. Viele Kollegen, die sich nun Wochen lang nicht sehen und für die das Homeoffice in Kombination mit den Schließungen der Kitas und Schulen zu einer Herausforderung wird. Besprechungsräume, die zusätzlich als Pausenräume fungieren, um Mindestabstände einzuhalten usw. Die Stärkung des Zusammenhalts zwischen den Kollegen, den man bisher versucht hat mit gemeinsamen Pausenaktivitäten zu fördern, erfolgt nun durch das gemeinsame Meistern der Situation. Das Verhalten unserer Kunden ist sehr unterschiedlich. Ebenso auch die Auswirkungen auf deren Auftragslage. Die Installateure, die ihren Schwerpunkt im Geschäft bei Industriefirmen haben, verzeichnen oftmals eher einen Rückgang der Aufträge, da die meisten Industriebtriebe keine Fremdfirmen mehr auf ihr Gelände lassen. Die Installateure aus dem Privatsektor erleben hingegen teilweise sogar einen kleinen Boom. Viele Menschen sitzen aktuell zu Hause im Homeoffice und haben durchaus die Möglichkeit, flexibel einen Handwerker zu empfangen. Das konnte man merken. Eine Schwierigkeit, die dem Elektrogroßhandel eventuell noch bevorsteht, liegt in der empfindlichen Störung von Lieferketten. Viele Herstellerhaben ihre Produktion herunterfahren müssen. Dies könnte, wenn sich die Situation wieder entspannt, zu längerfristigen Lieferschwierigkeiten in der Kette führen.

Generell wird in manchen Bereichen ein Umdenken im „Miteinander“ erfolgen. Auch wenn wir die Pandemie und ihre Folgen gemeistert haben, wird das Erlebte uns dauerhaft prägen. Die Hygienemaßnahmen und andere Vorsichtsmaßnahmen werden im Kopf des ein oder anderen einen anderen Stellenwert erlangt haben und dann vielleicht auch nicht mehr wegzudenken sein. In Bezug auf die Weltwirtschaft befinden wir uns vermutlich gerade in der ersten Rezession, die ohne Krieg zustande gekommen ist. In vielen Bereichen leidet die Angebotsund die Nachfrageseite, deren finanzielle Möglichkeiten empfindlich geschwächt wurden und noch werden. Ich gehe davon aus, dass große Teile der Weltwirtschaft nach Eindämmung der Pandemie und dem weitestgehenden Aufheben der Sicherheitsmaßnahmen mindestens ein Jahr benötigen werden, um sich zu erholen und die Rückkehr zu einem normalen Wachstum zu schaffen.“

Jan Kahl (Wilhelm Rink GmbH & Co. KG)

„Die letzten Wochen waren turbulent. Zusätzlich zu der enormen Sorge um die Entwicklung des Geschäfts müssen die Kommunikation und die Motivation der Mitarbeiter auf einem neuen Level erfolgen. Mehr denn je müssen wir es schaffen, unsere Mitarbeiter täglich zu motivieren und über etwaige Szenarien aufzuklären. Zudem haben neue, noch ungewohnte, hygieneoptimierte Verhaltensregeln dazu geführt, über unser tradiertes Geschäftsmodell neu nachzudenken. Erstaunlicherweise scheint unsere Branche sehr anpassungsfähig zu sein (Homeoffice-Lösungen, Optimierung des E-Procurements, optimierte Logistik-Dienstleistungen und digitale Beratungslösungen). Die Tatsache, dass der Großhandel und auch angeschlossen das Anzeichen, dass Regionalität wieder an Bedeutung gewinnt. Ebenso hat sich gezeigt, dass persönliche Beziehungen in Zeiten von Engpässen entscheidend sind. Beides Stärken des mittelständisch geprägten Elektrogroßhandels. Damit nehmen wir die Herausforderung an.“

Handwerk zu den systemrelevanten Diensten zählen, ist für uns alle ein Vorteil, wenn auch nicht grundsätzlich existenzsichernd für die Branche. Auch wenn wir nach wie vor unseren Geschäften nachgehen können, erfolgt dies nicht ohne Einschränkungen, weshalb meiner Meinung nach auch ein „Knick“ kommen wird. Wie stark es unsere Branche trifft, vermag ich nicht zu prognostizieren. Gesunkene Investitionsbereitschaft und Existenzängste sind überall deutlich zu spüren. Dies wird sich auch durch ein sukzessives Wiederhochfahren der Wirtschaft nicht explosionsartig verbessern lassen. Vielmehr brauchen wir alle einen langen Atem, sinnvolle Maßnahmen der Bundesregierung und eine faire Kommunikation innerhalb der Wertschöpfungskette unserer Branche.“

Philipp Naumann (H. Gautzsch Elektro GmbH)

Jürgen Kitz, seit dem 1. März 2020 Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei der Albrecht Jung GmbH & Co. KG, startete seine neue Position mitten in der Coronakrise. In einem kurzen Interview teilt er seine Erfahrungen und Maßnahmen.

Daten, quo vadis?

Auch wenn eine spannende Podiumsdiskussion zu den Themen Open Datacheck und die weitere Entwicklung von ELBRRIDGE nicht stattfinden kann, haben wir uns bei den Marktteilnehmern im dreistufigen Vertrieb umgehört. Lesen Sie die Statements.

Spannende Inhalte der Mai-Ausgabe

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