Wie profitiert das Elektrohandwerk?

Auch wenn eine spannende Podiumsdiskussion zu den Themen Open Datacheck und die weitere Entwicklung von ELBRRIDGE nicht stattfinden kann, haben wir uns bei den Marktteilnehmern im dreistufigen Vertrieb umgehört. Lesen Sie die Statements.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Kommunikation und den Datenaustausch unter den Partnern nahezu digital zu gestalten und so enorm zu beschleunigen.“

ElektroWirtschaft: Inwieweit profitieren Sie im Elektrohandwerk von einer zunehmend gesteigerten Datenqualität?

Christoph Hansen: Ganz gleich, ob es um technische Ausarbeitungen, um die Angebotserstellung, um Preisanfragen, Bestellungen oder eine Rechnungsstellung geht – ein moderner Elektrobetrieb muss dafür immer auf Daten zugreifen. Und nur, wenn diese Daten in ausreichendem Maß zur Verfügung gestellt werden, wenn sie zuverlässig, vollständig und korrekt sind, kann das digitale Miteinander im dreistufigen Vertrieb reibungslos funktionieren.

Die Zusammenarbeit von ZVEI, VEG und den E-Handwerken unter dem Dach von ETIM trägt dazu bei, dass bezüglich der Datenqualität und -bereitstellung wichtige Schritte gemacht wurden. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Kommunikation und den Datenaustausch unter den Partnern nahezu digital zu gestalten und so enorm zu beschleunigen. Wichtige Faktoren wie die Datenqualität, erforderliche Schnittstellen und digitale Kommunikationswege (ELBRIDGE) werden daher bei ETIM immer wieder hinterfragt, diskutiert und weiterentwickelt. Aktuell arbeiten wir daran, mit ELBRIDGE 3 und einer entsprechenden Schnittstelle in der Handwerker-Software eine medienbruchfreie Kommunikation zu ermöglichen. Der E-Handwerker wird damit in der Lage sein, auf digitale Anforderungen seines beruflichen Umfeldes so zu reagieren, wie es in einer digitalen Welt erwartet wird. Danach muss es weitergehen: Um volldigitale Arbeitsprozesse zu gewährleisten, müssen Daten künftig vom Handwerker in jede Software übernommen und dort weiterverarbeitet werden können. Dafür setzt sich der ZVEH ein.

ElektroWirtschaft: Inwieweit kann Open Datacheck aus Ihrer Sicht der Branche helfen?

Christoph Hansen: Open Datacheck ist die Voraussetzung, um die eben beschriebenen Vorgänge in der geforderten Qualität zu gewährleisten. Open Datacheck ist daher eine wichtige und unerlässliche Maßnahme für eine gute und korrekte digitale Datenkommunikation in der dreistufigen E-Familie.

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