PV-Anlagen auf Gebäuden müssen weiterhin gefördert werden. Das fordern 13 Verbände, darunter der ZVEH, in einem Appell an die Regierung.
Strom aus Photovoltaik-Anlagen (PV) trägt zur Preisdämpfung an der Strombörse bei und sichert Wirtschaftsunternehmen sowie Verbrauchern dauerhaft günstige Strompreise. Darüber hinaus ermöglichen Solaranlagen Millionen Bürgern eine aktive Teilnahme an der Energiewende.
Ein breites Verbändebündnis aus Verbänden des Mittelstands, der Wohnungswirtschaft, des Verbraucherschutzes, der Umwelt, der Elektro- und Digitalindustrie, der Elektrohandwerke, der Energiedienstleistungen und des Contractings, der Bürgerenergie und Energiegenossenschaften sowie der Erneuerbaren Energien (EE) und Speicherbranche appelliert daher an die Bundespolitik, die Errichtung von Solarstromanlagen auf Gebäuden weiter zu fördern und die Förderung neuer Solardächer nicht, wie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche Mitte September 2025 angekündigt, zu streichen. Die Erstunterzeichner und ihre Mitgliedsvereine vertreten zusammen über 20 Millionen Einzelmitglieder, darunter über 50.000 Unternehmen. Zu den Unterzeichnern zählt auch der ZVEH.
Die Verbände sprechen sich für eine Beibehaltung der EE-Ausbauziele, für eine Nachjustierung anstelle von Einschnitten im Photovoltaik-Förderrahmen und für die Schaffung geeigneter Voraussetzungen für einen systemdienlichen Solarausbau aus. Ohne einen attraktiven Förderrahmen, so das Argument, dürfte sich der PV-Zubau im Heimsegment mehr als halbieren. Dies würde die Klimaziele gefährden und die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verlängern.
Analysen des BSW-Solar, Zahlen der Bundesnetzagentur und auch die Installationszahlen der E-Handwerke zeigen, dass die private Nachfrage nach Solardächern 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits um rund 25 Prozent gesunken ist.
Der Verbände-Appell ist abrufbar unter www.zveh.de/politik/positionen







