Wir haben Hersteller gefragt, wie sie die Light + Building wahrgenommen haben und wo sie die Potenziale im Markt sehen.
Wie war Ihr Gesamteindruck von der Light + Building? Inwiefern hat sich die Teilnahme für Sie gelohnt?
Bernd Diesenberger (Geschäftsführer Molto Luce): „Die Light + Building zeigt sich, wie viele andere Messen auch, aktuell in einem Spannungsfeld: Die Frage, wie sich internationale Leitmessen künftig positionieren, ist deutlich spürbar – auch vor dem Hintergrund, dass einige große Player diesmal nicht als Aussteller vertreten waren. Für Molto Luce hat sich die Teilnahme dennoch klar gelohnt. Wir konnten eine sehr hohe Gesprächsqualität verzeichnen, bestehende Kontakte vertiefen und interessante Kontakte zu neuen Unternehmen knüpfen. Besonders wertvoll war das direkte Feedback der Besucher zu unseren Produktentwicklungen, welches wichtige Impulse für die weitere Ausrichtung liefert. Gleichzeitig ist es uns gelungen, unsere Marke gezielt und nachhaltig zu positionieren. Der Streik der Lufthansa hat sich bereits ab Mittwoch zwar spürbar auf die Besucherfrequenz ausgewirkt, dennoch überwiegt für uns das Positive. Gerade die Vielfalt und Intensität der Gespräche und die Qualität der Kontakte machen die Messe für uns zu einem im Moment wichtigen Baustein im internationalen Marktauftritt.“
Welche Trends haben Sie auf der Messe gesehen und worauf setzen Sie?
Bernd Rossow (Geschäftsführer Esylux Deutschland): „Bei einem Gang durch die Hallen konnte man schnell erkennen: Das Thema Nachhaltigkeit hat enorm an Fahrt aufgenommen. Auf der Messe beim Standbau gehört dazu der Einsatz nachhaltiger Materialien wie Holz, im Alltag vor allem die Effizienz beim Energieverbrauch. In Nichtwohngebäuden lässt sich dies am besten und zuverlässigsten mit einer präsenzabhängigen Automation wie etwa der Beleuchtung erreichen und zum Beispiel einer tageslichtabhängigen Konstantlichtregelung. Esylux setzt deshalb verstärkt auf offene Standards wie Dali-2 und KNX. Mit unseren Dali-2 Lösungen bieten wir unseren Kunden ein umfangreiches Portfolio mit funktionalen USPs, das sich raumübergreifend einsetzen, leicht skalieren und einfach parametrieren lässt.“
Weitere Hersteller-Statements finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 05/2026.








