Mennekes investierte am Produktionsstandort Sehmatal-Neudorf der Elektrotechnik-Spezialist kürzlich in eine neue Maschine im Bereich Kunststoffspritzerei. Sie ersetzte eine ältere Maschine, ist deutlich energiesparender und energieeffizienter und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz:
Die neue Kunststoffspritzgussmaschine spart insbesondere durch ihr vollelektrisches Antriebskonzept im Vergleich zur älteren Maschine pro Jahr rund 50 Prozent Energie und rund 19 Tonnen CO2 ein und wird vollständig mit Ökostrom gespeist. Die neue Maschine kostet rund 240.000 Euro, stammt von einem deutschen Premiumhersteller und wird im Rahmen der Förderrichtlinie „Energie und Klima/2023“ mit 90.000 Euro von der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) gefördert, ko-finanziert durch die Europäische Union.
Milliardenförderung: EU und Sächsische Aufbaubank unterstützen den Wandel hin zur klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft
Die EU unterstützt über den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ Innovationen und Klimaschutz und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen. Aus dem EFRE erhält allein der Freistaat Sachsen von 2021 bis 2027 rund 1,95 Milliarden Euro. Hinzu kommen noch einmal 645 Millionen Euro aus dem „Just Transition Fund (JTF)“ der EU, mit dem der Strukturwandel in den sächsischen Kohleregionen unterstützt wird. Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) als zentrales Förderinstitut des Freistaats Sachsen vergibt die Fördermittel.
Es gibt verschiedene Richtlinien, auf deren Grundlage Förderanträge gestellt werden können – so wie die genannte Richtlinie „Energie und Klima/2023“, über die Mennekes gefördert wird. Die Richtlinie unterstützt Unternehmen, aber auch unter anderem Kommunen, Vereine und Genossenschaften beim Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft und bei Investitionen zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes.








