Transformation, Energiewende und Gebäudemodernisierung prägten die VEG-Jahreshauptversammlung. VEG-Geschäftsführer Kremer ordnet aktuelle Entwicklungen rund um Elektrifizierung, Photovoltaik und E-Mobilität ein.
Wo begegnet Ihnen die Energiewende ganz konkret in Ihrem Alltag?
Darius Kremer: Im beruflichen Kontext zurzeit vor allem in Gestalt des künftigen Gebäudemodernisierungsgesetzes. Bei diesem geht es nicht nur um die viel besprochene Heizungswahl, sondern auch um die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und damit entscheidende Weichenstellungen für den Gebäudesektor.
Was hat Sie in letzter Zeit beim Thema Photovoltaik oder E-Mobilität positiv überrascht?
Darius Kremer: Der PV-Zubau hält an, die Attraktivität von E-Mobilität nimmt zu. Die Elektrifizierung schreitet unaufhaltsam voran. Das ist auf lange Sicht weniger überraschend, aber umso erfreulicher angesichts reaktionärer Überlegungen hin zu fossilen Energieträgern, wie sie in letzter Zeit wieder häufiger zu hören sind.
Welche kleine Veränderung im eigenen Verhalten hat für Sie den größten Effekt?
Darius Kremer: Die warme Jahreszeit läutet bei mir immer meine persönliche Verkehrswende ein, indem ich häufiger das Fahrrad dem Auto vorziehe. Das macht nicht nur Spaß, sondern hat gerade bei der aktuellen Preislage den positiven Effekt, dass man seltener die Zapfsäule ansteuern muss.
Mehr zur VEG-Jahreshauptversammlung finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 06/2026.








