Rexel führt „Carbon Tracker“ ein

Rexel hebt die Berechnung des CO2-Fußabdrucks für Produkte in seinem europäischen Katalog auf die nächste Stufe. Dank einer in Europa eingeführten Methodik kann das Unternehmen nun Emissionsdaten für 100 Prozent der in acht Ländern vertriebenen Produkte bereitstellen – insgesamt rund vier Millionen Produktreferenzen. Damit sollen Fachleute dabei unterstützt werden, die CO2-Auswirkungen ihrer Einkäufe besser zu verstehen und zu steuern.

Vor dem Hintergrund zunehmender Umweltregulierungen müssen Elektrofachkräfte den CO2-Fußabdruck ihrer Tätigkeiten messen und dokumentieren, verfügen jedoch häufig nicht über die notwendigen Werkzeuge. Auch bei Ausschreibungen gewinnt diese Anforderung zunehmend an Bedeutung.

Um Kunden hierbei zu unterstützen, hat Rexel den „Carbon Tracker“ entwickelt. Das Tool schätzt automatisch den CO2-Fußabdruck der bei Rexel gekauften Produkte und liefert zugleich Hinweise zur Emissionsreduzierung. Die Lösung entlastet Fachleute von der aufwendigen Zusammenführung komplexer Umweltdaten und macht jede Bestellung zu einem Instrument für das ESG-Management.

100 Prozent der Produkte abgedeckt

Die von Rexel entwickelte Methodik ermöglicht es dem Unternehmen seit 2026 die CO2-Auswirkungen seines gesamten Katalogs in acht europäischen Ländern – darunter Frankreich – zu schätzen. Insgesamt umfasst dies vier Millionen Produktreferenzen. Bei der Nutzung zur Einkaufssteuerung eröffnet die neue Methodik Elektroprofis die Möglichkeit, ihre ESG-Strategien gezielter umzusetzen, Umweltberichte zu vereinfachen und Maßnahmen zur CO2-Reduktion nachvollziehbar zu dokumentieren.

Bislang basierten die CO2-Berechnungen von Rexel ausschließlich auf einer von Bureau Veritas geprüften Methodik, die Umweltproduktdeklarationen der Hersteller mit technischen Spezifikationen kombiniert. Dieser auf präzise und belastbare Ergebnisse ausgelegte Ansatz deckte rund 70 Prozent des europäischen Katalogs ab. Mit der neuen „100-Prozent-Methodik“ werden nun auch die verbleibenden 30 Prozent geschätzt, um eine vollständige Abdeckung zu gewährleisten.

Mehr zum Carbon Tracker lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben der ElektroWirtschaft.

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