Öffentliche und gewerbliche Gebäude in Europa müssen effizienter und smarter werden. So will es die Energy Performance of Buildings Directive (EPBD), die von den EU-Mitgliedsstaaten noch dieses Jahr in nationales Recht überführt werden muss. Signify (Euronext: Light) und Jung haben sich zusammengetan, um Gebäudebetreiber auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft zu begleiten: Das intelligente Lichtmanagementsystem Signify Interact wird kompatibel mit den smarten Heizthermosteten von Jung Home. So lassen sich gleich zwei zentrale Anforderungen der überarbeiteten Richtlinie mit einer einzigen Lösung erfüllen.
Die Zahlen sprechen für sich: Aktuell sind rund 40 Prozent des gesamteuropäischen Energieverbrauchs auf Gebäude zurückführen. Damit sich das ändert, hat die Europäische Union eine Sanierungswelle auf den Weg gebracht, mit der die Energieeffizienz des Gebäudebestands verbessert und die Sanierungsrate beschleunigt werden soll. Die EPBD sieht vor, dass alle Nichtwohngebäude mit einer HLK-Leistung von über 290 kW bis 2028 über ein System zur Beleuchtungssteuerung mit Schnittstellen zum Datenaustausch verfügen. Ab 2030 gilt dies auch für Gebäude mit einer HLK-Leistung von mehr als 70 kW, die darüber hinaus ein System zur intelligenten Gebäudesteuerung benötigen.
Für Gebäudebetreiber, die bislang noch keine smarten Steuerungssysteme genutzt haben, besteht akuter Handlungsbedarf – und genau dieser wird von Signify und Jung nun auf direktem Wege adressiert. Die beiden Unternehmen vereinen ihre smart vernetzten Managementsysteme, damit die Vorgaben der Europäischen Union zuverlässig erfüllt werden können. Und weil beide Systeme über Bluetooth-Mesh, beziehungsweise Zigbee-Mesh kommunizieren, ist die Integration selbst in älteren Bestandsgebäuden ganz einfach realisierbar. Nahezu jeder Installateur kann die Inbetriebnahme eigenständig durchführen. Die Bedienung über die App ist intuitiv und selbsterklärend.
Leuchten und Thermostate, die auf ihre Umgebung reagieren
Mit Signify Interact lässt sich die gesamte Beleuchtungsanlage eines Gebäudes automatisieren und aus der Ferne verwalten. Das Licht wird nur dann aktiviert, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Über kluge Sensoren ist das System dazu in der Lage, auf wichtige Faktoren wie die Bewegung von Menschen oder das einfallende Tageslicht zu reagieren, um die Beleuchtungsintensität daran anzupassen. Weil so nie mehr Strom verbraucht wird als nötig, sinkt der Verbrauch bereits ab dem ersten Tag merklich.
Durch die Partnerschaft mit Jung und Jung Home erweitert sich der Funktionsumfang des Systems: Sobald die Sensoren erkennen, dass ein bestimmter Raum nicht mehr genutzt wird, schaltet sich das Licht aus – während die intelligenten Thermostate von Jung in den Eco-Modus wechseln. Pro reduziertem Grad Raumtemperatur sinken die Heizkosten um bis zu 8,2 Prozent. Die nahtlose Verbindung beider Plattformen ermöglicht eine ganzheitliche Steuerung von Beleuchtung und Raumklima, womit ein zentraler Baustein der EPBD erfüllt wird. Bei Bedarf können aber auch weitere smarte Taster, Schuko-Steckdosen und Jalousien aus dem Ökosystem von Jung Home in den Steuerungsumfang integriert werden. So kann beispielsweise auch der Tageslichteinfall automatisiert und aus der Ferne verwaltet werden. Über offene Schnittstellen (APIs) lässt sich das System darüber hinaus um viele weitere Funktionen ergänzen.








