ZVEI unterstützt G7-Vorhaben für weniger Rohstoff-Abhängigkeit

Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, unterstützt die von den G7-Staaten geplanten Obergrenzen für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe. Zugleich fordert er, dass Europa selbst seine Standortattraktivität steigern muss:

„Weniger Rohstoff-Abhängigkeit von einzelnen Staaten macht unsere Lieferketten widerstandsfähiger. Die bisherige hohe Abhängigkeit, gerade von China, birgt erhebliche Risiken für Industrie und Versorgungssicherheit. Der Abbau seltener Erden und – wichtiger noch – deren Raffinierung durch industrielle Prozesse liegen zu oft fast vollständig in chinesischer Hand. Würde China den Export stoppen oder – wie bereits passiert – drosseln, drohen hier Maschinen-Stillstände. Es ist richtig, dass die EU sich mit den USA und Kanada im G7-Format gemeinsam unabhängiger machen wollen – wirtschaftlich und politisch!“

„Europa muss nicht nur die Abhängigkeit von anderen Staaten abbauen, sondern sein Schicksal beherzter selbst in die Hand nehmen. Die Standortbedingungen müssen massiv verbessert werden, damit Europa wieder ein attraktiver und dynamischer Investitionsstandort wird. Dazu zählen neben dem besseren Zugang zu Kapital und einer innovationsfreundlicheren Regulierung bei KI und Digitalisierung auch eine wirksame Rohstoffstrategie, die alle Stufen der Wertschöpfung umfasst. Europa sollte außerdem den Aufbau weiterer Handelsbeziehungen mit neuen Partnern forcieren, wie das zuletzt erfolgreich vorangebracht wurde.“

Quelle: ZVEI

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