In unserer Branche blicken wir am liebsten nach vorne: auf neue Lösungen und neue Chancen. Manchmal aber lohnt sich ein Blick in den Rückspiegel.
Im Zuge der jüngsten VEG-Jahreshauptversammlung fand in der Kölner Wolkenburg ein besonderer Abend statt. Vor Vertretern aus Großhandel und Industrie blickte Gudrun Arnold-Schoenen auf ihre erfolgreiche Arbeit als Chefredakteurin der ElektroWirtschaft zurück. Sie nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch die vergangenen Jahrzehnte und die Veränderungen unserer Branche. Berührend, mitreißend, kurzweilig. Auf einige dieser Veränderungen gehe ich gleich ein. Vorher aber ein herzliches Dankeschön an Gudrun Arnold-Schoenen für die vielen Jahre der Zusammenarbeit.
Hürden säumten den Weg. Ein Beispiel: Corona. Menschen sind Meister der Verdrängung, neue Krisen überlagern rasant die Erinnerungen an die globale Ausnahmesituation. Die Folgen der Pandemie aber prägten und prägen unserer Leben weiterhin. Corona veränderte unsere Arbeitsabläufe, unsere Art der Kommunikation. Hatten Sie heute auch schon einen Call über Teams? Bestimmt. Weitere Beispiele: In den Jahren danach erlebten wir einen Hype und den anschließenden Preisverfall bei PV-Modulen. Die Entwicklung der E-Mobilität bewegt sich zwischen drittem Gang und Handbremse. Es fehlen langfristige Rahmenbedingungen, die Unsicherheit mindern und Investitionen fördern. Diese Entwicklungen wirkten sich auf unsere Branche und damit auf unser Handeln aus.
Das gesamte Editorial von Andreas Maashofer finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 06/2026.








