„Für unsere PV-Projekte ist ein ganzheitlicher Ansatz essenziell“

Wie lassen sich bislang ungenutzte Flächen effizient für Photovoltaik erschließen? Im Interview erklärt Stefan Kowitz, Gesamtvertriebsleitung bei Niedax, warum Photovoltaik wieder an Bedeutung gewinnt und wie neue Lösungen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben sollen.

Die Energiewende gewinnt an Tempo und mit ihr wächst die Bedeutung zuverlässiger und effizienter PV-Anlagen. Welche Rolle spielt Niedax dabei?

Stefan Kowitz: Niedax bietet Systeme an, die eine zuverlässige und langlebige Integration von PV-Anlagen ermöglichen. Dabei sehen wir großes Potenzial in bislang wenig genutzten Flächen wie Parkflächen, privaten Gärten, Deponien, Industriearealen oder anspruchsvolleren Standorten wie Hanglagen, die sich jedoch mit den passenden Lösungen gezielt für die Energieerzeugung erschließen lassen. Für unsere PV-Projekte ist ein ganzheitlicher Ansatz essenziell. Wir begleiten Projekte von der Planung über statische und bodenseitige Anforderungen bis hin zur Umsetzung der Unterkonstruktion. Auch Material- und Umweltaspekte spielen eine Rolle, etwa durch Einsatz recycelbarer Materialien, Werkstoffe mit niedrigem Zinkverbrauch, energieeffiziente Herstellungsprozesse sowie den Einsatz von Root-Systemen. So entsteht eine technische Grundlage, die eine stabile und langfristige Nutzung von Photovoltaik unterstützt.

Laut der ZVEH-Frühjahrsumfrage sind die Zahlen im PV-Bereich seit 2023 rückläufig. Wie bewerten Sie die aktuelle Marktlage?

Stefan Kowitz: Vor dem Hintergrund der aktuellen weltwirtschaftliche Lage gewinnt das Thema Photovoltaik wieder an Bedeutung. Das zeigt sich unter anderem in den steigenden Energiepreisen für Strom, Gas und Benzin sowie der allgemeinen Kostenentwicklung. Entsprechend steigt die Nachfrage für PV-Lösungen jeglicher Art wieder an, auch wenn sich die Entwicklung zuletzt uneinheitlich zeigte. Wir sind für diese Nachfrage gerüstet und können einen aktiven Beitrag dazu leisten, auf diese neuen Herausforderungen zu reagieren.

Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 06/2026.

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