Im vergangenen Jahr ist das Bauvolumen der 19 Euroconstruct-Länder mit 0,3 Prozent kaum gewachsen. Durch die für 2026 vorhersagte kräftige Belebung um 2,4 Prozent schaltet der Bausektor sozusagen aus dem „Leerlauf“ direkt in den übernächsten Gang und bleibt bis 2028 ungefähr bei dieser Geschwindigkeit.
Auch wenn das Tempo im Laufe des Prognosezeitraums etwas nachlassen wird, steht am Ende ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mehr als 2 Prozent und ein Gesamtanstieg der Bauleistung um 6,7 Prozent innerhalb von drei Jahren. Der Wohnungsbau und der Tiefbau dürften sogar jeweils um rund 7,5 Prozent zulegen, der Nichtwohnhochbau dagegen lediglich um 4,7 Prozent.
Neben dem Investitionsbedarf im Wohn- und Infrastrukturbereich spielt vor allem das wieder kräftigere Wirtschaftswachstum von fast 1½ Prozent eine wichtige Rolle.
Ausgewählte Ergebnisse der Euroconstruct-Winterkonferenz 2025 finden Sie hier.








