Dobrindt schlägt 15.000 zusätzliche Ladesäulen vor

Heute, am 14. April, findet in Leipzig die zweitägige Ergebniskonferenz zum ressortübergreifenden Förderprogramm "Schaufenster Elektromobilität" statt. Mit dem Förderprogramm hat die Bundesregierung seit 2012 Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das gesamte Projektinvestitionsvolumen der bundesgeförderten Projekte – unter Einbeziehung des Projektengagements der Projektpartner – beläuft sich auf insgesamt knapp 400 Millionen Euro. Auf der Konferenz werden die Ergebnisse aus den Schaufensterregionen Sachsen-Bayern, Berlin-Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen zusammen mit einer begleitenden Elektrofahrzeugausstellung dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Dobrindt: 15.000 zusätzliche Ladesäulen aufbauen

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt erklärte zur Konferenz: Mit Elektromobilität und automatisiertem, vernetztem Fahren stehen wir vor der größten Mobilitätsrevolution seit Erfindung des Automobils. Wir führen diese Entwicklung an und das soll so bleiben. Mit dem Schaufensterprogramm haben wir gezeigt: Elektromobilität funktioniert. Jetzt geht es darum, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zu schaffen. Unser Vorschlag: 15.000 zusätzliche Ladesäulen in ganz Deutschland aufbauen."
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Professor Wanka forderte: "Erfolgreiche Elektromobilität braucht mehr qualifizierte Fachkräfte. In Deutschland haben wir frühzeitig dafür in der beruflichen und akademischen Ausbildung die Weichen gestellt. Wir müssen aber weiterhin Jugendliche über die beruflichen Chancen im Zusammenhang mit Elektromobilität informieren. Es sind die Arbeitsplätze von morgen."

Kompetenzen bündeln und E-Mobilität erfahrbar machen

Im Jahr 2012 hat die Bundesregierung das Schaufensterprogramm zur Elektromobilität gestartet. Ziel des noch bis zum Jahresende laufenden Programms ist es, in Deutschland vorhandene Kompetenzen bei Elektrofahrzeugen, Energieversorgung und Verkehrssystemen zu bündeln. Vor allem aber soll die Elektromobilität in der Praxis für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erfahrbar gemacht werden.
In den vier Schaufensterregionen Sachsen-Bayern, Berlin-Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen sind rund 500 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand in insgesamt 145 Projekten beteiligt. In den vier Schaufensterregionen kamen über 3.600 Elektrofahrzeuge zum Einsatz.
Nähere Infos finden Sie unter www.schaufenster-elektromobilität.org und href=”www.ergebniskonferenz-2016.de.” _blanc
Quelle: BMVI

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