Bitkom-Studie: Verbraucher offen für neue Mobilitätskonzepte

Die Bundesregierung und die Autoindustrie haben sich Medienberichten zufolge auf eine Kaufprämie für Elektroautos nach stundenlangen Verhandlungen geeinigt. Laut der Süddeutschen Zeitung soll der Kern der Förderung eine Kaufprämie von 4000 Euro für jedes reine E-Auto und 3000€ für jedes Hybridfahrzeug betragen. Die Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro sollen sich laut n-tv der Bund und die Hersteller jeweils zur Hälfte teilen.
Der BDEW begrüßte die Entscheidung. "Mit dem angekündigten Maßnahmenpaket liegen jetzt endlich konkrete Vorhaben für die Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland auf dem Tisch. Mitentscheidend sind dabei die Pläne für einen bedarfsgerechten Aufbau der Ladesäulen und die Vorschläge zur Beseitigung von Alltagshürden für Fahrer von Elektrofahrzeugen", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer.
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hingegen hatte sich kürzlich noch vehement dagegen ausgesprochen, eine Kaufanreizprämie für E- Autos einzuführen. „Eine Kaufprämie im Sinne von Planwirtschaft de luxe wird Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammenführen.“, betonte Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler: „Ich plädiere bei der Elektromobilität für mehr Gelassenheit und Zeit. Mit einem Gewalt-Programm wird man keine tragfähigen Effekte erzielen. Die Regierung sollte sich daher ehrlich machen und einsehen, dass die politische Zielmarke von einer Million E-Autos in wenigen Jahren illusorisch ist.“
Mehr zu den Maßnahmen erfahren Sie unter anderem hier:
electrive.net
Süddeutsche
Zeit
Quelle: Süddeutsche Zeitung / Tagesschau / BdSt / n-tv

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