Deutscher Pkw-Markt: BEV-Anteil klettert auf 37 Prozent

Im Oktober wurden 326.300 Pkw in Deutschland produziert. Damit ging die Fertigung gegenüber dem Vorjahresniveau um 7 Prozent zurück. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 3,37 Millionen Pkw in Deutschland hergestellt, 4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres weiterhin um 15 Prozent unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.

Der Export belief sich im Oktober auf 246.500 Einheiten. Das entsprach einem Rückgang um knapp 10 Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 2,54 Millionen Pkw und damit 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum ausgeführt.

Die Auftragseingänge aus dem Inland stagnierten im Oktober auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Oktober 14 Prozent weniger Orders registriert als im Oktober 2025.

Bei den deutschen Herstellern legten die inländischen Auftragseingänge für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Oktober um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Seit Jahresbeginn gingen aus dem Inland 66 Prozent mehr BEV-Bestellungen ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im Oktober stieg die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2 Prozent auf ein Volumen von 254.500 Einheiten. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 2,48 Millionen Einheiten neu zugelassen, 5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 wird jedoch weiter deutlich unterschritten: Der Markt liegt nach zehn Monaten um 18 Prozent darunter. Die Förderung von Elektrofahrzeugen für Privatpersonen unterstützte auch im Oktober 2026 den Anteil privater Neuzulassungen am Pkw-Gesamtmarkt: Dieser lag bei 40,7 Prozent. Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV & FCEV) stiegen im abgelaufenen Monat um 47 Prozent auf ein Volumen von 122.600 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 48,2 Prozent den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022 und den zweithöchsten Wert überhaupt. Im Detail: Die Registrierungen von BEV stiegen überdurchschnittlich um 79 Prozent auf 94.100 Einheiten. Die PHEV-Neuzulassungen waren hingegen mit 28.500 Einheiten um 8 Prozent rückläufig. Damit verzeichnete der PHEV-Markt erstmals seit September 2024 wieder einen Rückgang. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 974.200 Einheiten, ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ergibt sich für den Jahresverlauf ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 61 Prozent auf 698.200 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres um 11 Prozent auf ein Volumen von 276.000 Fahrzeugen.

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