Keine spektakulären Durchbrüche, dafür klare Signale: Auf der Light + Building 2026 präsentierte sich die Licht- und Elektrobranche trotz herausfordernder Rahmenbedingungen stabil und zuversichtlich. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Lösungen, intensiver Austausch und die Frage, wie sich bestehende Technologien konsequent weiterentwickeln lassen.
Große Aha-Momente? Fehlanzeige. Und genau das macht die Light + Building 2026 so bemerkenswert. Denn was auf den ersten Blick wie eine Messe ohne spektakuläre Durchbrüche wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als präzises Stimmungsbarometer einer Branche im Wandel. Zwischen vollen Hallen, intensiven Gesprächen und spürbarer Aufbruchsstimmung zeigte sich eine Branchenlandschaft, die nicht auf den einen großen Wurf wartet, sondern Schritt für Schritt an der Zukunft baut.
In Frankfurt präsentierten 1.927 Aussteller aus 49 Ländern ihre Lösungen. 144.767 Besucher aus 143 Nationen nutzten die sechs Tage für Austausch, Orientierung und Geschäftsanbahnung. Zahlen, die die internationale Strahlkraft der Veranstaltung einmal mehr unterstreichen, auch wenn geopolitische Rahmenbedingungen und Reiseeinschränkungen spürbar waren. Auffällig war weniger das einzelne Produkt als die Haltung dahinter. Viele Gespräche auf den Ständen zeichneten ein Bild des vorsichtigen Optimismus. Die vielfach erwartete gedrückte Stimmung blieb aus. Stattdessen dominierte eine bemerkenswerte Zuversicht, getragen von der Überzeugung, dass die Branche den aktuellen Herausforderungen standhält. „Die Stimmung auf den Messen war zuletzt besser als die wirtschaftliche Lage“, hatte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bereits zur Eröffnung betont. Dieser Eindruck bestätigte sich im Verlauf der Messe. Der persönliche Austausch stand im Mittelpunkt und war häufig konkreter und zielgerichteter als in den Jahren zuvor.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 04/2026.








