ZVEH und CraftTech Alliance bündeln Stärken für die Zukunft

Die Branche befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, neue Plattformmodelle, veränderte Kundenanforderungen und regulatorische Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen für alle Marktpartner. Vor diesem Hintergrund haben der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und die CraftTech Alliance (CTA) auf der diesjährigen Light + Building Messe in Frankfurt ihre strategische Kooperation offiziell besiegelt.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Austausch zwischen den Elektrohandwerken und den Herstellern weiter zu intensivieren, Ansätze für eine zeitgemäße Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu entwickeln und gemeinsam Impulse für die Zukunft der Elektro- und Gebäudetechnikbranche zu setzen. „Viele der aktuellen Herausforderungen betreffen die Elektrohandwerke und die Hersteller gleichermaßen“, erklärt ZVEH-Präsident Stefan Ehinger: „Umso wichtiger ist es, dass wir im Dialog bleiben und gemeinsam daran arbeiten, Lösungsansätze zu entwickeln, die in der Praxis funktionieren.“

„Die CTA versteht sich als Plattform für Hersteller, die die Bedeutung der Digitalisierung früh erkannt haben und bereit sind, neue Wege gemeinsam mit Marktpartnern zu gehen“, sagt Andreas Bettermann, Vorsitzender der CraftTech Alliance. „Dabei geht es nicht um Einzelinteressen, sondern um das gemeinsame Weiterdenken von Strukturen und Prozessen im Markt.“

Dabei wird auch der etablierte dreistufige Vertriebsweg als unverzichtbarer Bestandteil der Branche gesehen. Ziel ist es, bestehende Strukturen im Dialog der Marktpartner weiterzuentwickeln und neue digitale Möglichkeiten zu integrieren. „Der ZVEH treibt seit einigen Jahren die Digitalisierung der Branche und jetzt den Einsatz von KI konsequent voran. In der Allianz werden wir gemeinsam mit den Herstellern die Anwendung von Standards unterstützen, die Stärken aller Beteiligten bündeln und uns damit als Fachvertriebsweg und Lösungsanbieter zukunftsfähig aufstellen“, betont Alexander Neuhäuser, Hauptgeschäftsführer des ZVEH.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht der gemeinsame Anspruch, zukunftsfähige Rahmenbedingungen für Zusammenarbeit, Innovation und Digitalisierung zu fördern. Dabei geht es unter anderem darum, offene Strukturen zu unterstützen, standardisierte Schnittstellen nutzbar zu machen und neue Möglichkeiten kollaborativer Modelle auszuloten.

Ein Beispiel für mögliche gemeinsame Themenfelder ist etwa die Weiterentwicklung durchgängiger digitaler Prozesse entlang von Kundenprojekten – von der ersten Anfrage über Planung und Umsetzung bis hin zur Betreuung im Betrieb. „Digitale Entwicklungen entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn sie die Zusammenarbeit zwischen allen Marktpartnern verbessern“, sagt Christopher Mennekes, stellvertretender Vorsitzender der CraftTech Alliance.

Auch auf operativer Ebene soll die Zusammenarbeit perspektivisch vertieft werden. Über die jeweiligen Innovations- und Beteiligungsstrukturen beider Organisationen werden Möglichkeiten geprüft, gemeinsame Themen voranzutreiben und Synergien sichtbar zu machen. „Die Branche lebt von starken Partnerschaften und vom offenen Austausch über neue Wege“, ergänzt Philipp Hensel, Member der CraftTech Alliance. „Die CTA kann dabei als eine Art Koalition von Herstellern verstanden werden, die die Bedeutung digitaler Transformation erkannt haben und bereit sind, diese gemeinsam mit dem Handwerk aktiv zu gestalten.“

Mit der strategischen Partnerschaft setzen ZVEH und CraftTech Alliance ein Signal für mehr Dialog, Zusammenarbeit und gemeinsame Perspektiven in der Elektro- und Gebäudetechnikbranche.

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