Deutschlands wirtschaftliches Umfeld befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Globale Märkte, technologische Dynamik und strukturelle Engpässe stellen etablierte Erfolgsmodelle zunehmend infrage. Wir wollen wissen, wie sich unter diesen Bedingungen die Wettbewerbsfähigkeit sichern lässt.
Wie behauptet sich die Elektrobranche 2026 zwischen Fachkräftemangel, Kostendruck und technologischem Aufbruch?
Dr. Philipp Dehn: 2026 wird entscheidend: Die Branche kann den Standort stärken, indem sie Digitalisierung konsequent vorantreibt – durch intuitivere Prozesse, besseren Kundenzugang und resilientere Lieferketten. Gleichzeitig bietet die Energiewende enorme Chancen. Der Ausbau von Ladeinfrastruktur, Rechenzentren und die Gebäudesanierung schaffen neue Märkte. Wenn Unternehmen Verantwortung übernehmen, Wissen bündeln und Herausforderungen gemeinsam angehen, kann Deutschland technologisch wie wirtschaftlich Tempo gewinnen.
Wie kann die Zusammenarbeit von Industrie, Handel und Handwerk
gestärkt werden?
Dr. Philipp Dehn: Durch einen offenen Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette: gemeinsame Standards, transparente Datenflüsse und kooperative Projekte, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammenbringen. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten ihre Stärken einbringen und gemeinsam Orientierung schaffen, statt in Silos zu agieren.
Weitere Statements aus der Branche finden Sie in der neuen Ausgabe 01/2026 der ElektroWirtschaft.








