Nachdem wir im letzten Jahr leider nicht den ersehnten konjunkturellen Aufschwung erleben konnten, endete 2025 doch mit versöhnlichen Noten. Aus Brüssel kamen zum Jahresende positive Impulse – das Europäische Parlament und der Rat haben sich auf wichtige Anpassungen an der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) geeinigt. Damit werden unsere Mitgliedsunternehmen deutlich entlastet: Berichtspflichten wurden vereinfacht und die Anzahl betroffener Unternehmen deutlich reduziert. Gleiches gilt für die EU-Entwaldungsverordnung, die der E-Branche nun deutlich weniger Unbehagen bereitet. Mehr dazu im Fachbeitrag meiner Kollegin Suzy Aksoy auf Seite 20.
Weniger positiv war auf nationaler Ebene zwar die erneute Verschiebung der Entscheidungen zur Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes, aber immerhin gab es ein klares Bekenntnis der Regierungskoalition zur Beschleunigung des Infrastrukturausbaus. Anlass zur Hoffnung bietet auch der Start des Einfach Machen-Portals.
Bürokratieabbau und mehr Digitalisierung der Verwaltung sind sicherlich geeignet, Unternehmen und Bürger zu entlasten und produktive Kräfte freizusetzen. Die geplanten Entlastungen sind ein wichtiger Schritt, reichen aber bei Weitem nicht. Als falsch erkannte Regulierungen sollten nicht nur entschärft oder ausgesetzt, sondern abgeschafft werden.
Das gesamte Editorial finden Sie in der neuen Ausgabe 01/2026 der ElektroWirtschaft.








