Portrait Tobias Metsch

„Hier muss das Bewusstsein für gutes Licht stärker verankert werden, auch in der Budgetplanung für Neubau oder Modernisierung.“

Im Kurzinterview mit der ElektroWirtschaft spricht Tobias Metsch, Vertriebsleiter Trade DACH bei Ledvance, über die VDE-Qualitätszertifizierungvon HCL-Produkten und -Systemen.

ElektroWirtschaft: Das VDE-Prüfzeichen steht als Synonym für Sicherheit und Qualität. Was bedeutet die Zertifizierung für Ledvance?

Tobias Metsch: Das VDE-Zertifikat bezieht sich auf die Qualität, Sicherheit, Leistung und Funktion von HCL-Produkten und -Systemen. Damit gibt es dem Anwender die Sicherheit, dass unser Produkt in der Lage ist, seine Erwartungen “an ein gutes HCL” zu erfüllen. Das VDE-Zertifikat garantiert darüber hinaus, dass das HCL-System auch aus biologischer Sicht sicher zu verwenden ist und die Verwendung des Systems die Gesundheit des Benutzers nicht durch ungeeignete Einstellungen (z.B. falsches Licht bei Nacht) gefährdet. Wir sind stolz, das höchste Zertifizierungslevel mit 3 Sternen erreicht zu haben.

ElektroWirtschaft: Wo stehen wir aktuell mit Human Centric Lighting?

Tobias Metsch: Der Entscheiderkreis erweitert sich bei den Endkunden um Unternehmer und gegebenenfalls deren EHS-Verantwortliche und HR-Manager. Hier muss das Bewusstsein für gutes Licht stärker verankert werden, auch in der Budgetplanung für Neubau oder Modernisierung.

Es gibt inzwischen auch für die Planung relevante Empfehlungen für HCL-Anwendungen, wie die DIN SPEC 67600, die noch weiter ihre Verbreitung finden müssen. Derzeit ist bei der Installation noch häufig eine aufwendige Programmierung und Verkabelung notwendig. Das erhöht die Hemmschwelle eine HCL Lösung zu verwenden. Genau hier setzen wir mit unserem BIOLUX HCL System an: Wir bieten eine sehr gute Lösung für alle Beteiligten. Am wichtigsten sind die einfache Installation und die intuitive Bedienung. Weder umfangreiches Training für die Installation noch zahlreiche Seiten Benutzerrichtlinien sind notwendig. Zudem besteht auch kein Risiko, das System so zu programmieren, dass es biologisch ungünstige Fehlfunktionen erlaubt. Es ist schnell, einfach und sicher.

ElektroWirtschaft: Viele Hersteller springen auf den HCL-Zug auf. Welche Ziele sollten in fünf Jahren erreicht sein?

Tobias Metsch: Ich wünsche mir, dass HCL in fünf Jahren ein echter Standard für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen ist. Das Wissen um die biologische Wirkung des Lichtes sollte in der Praxis auch in der Breite genutzt werden, um den Menschen in seiner Produktivität, seiner Kreativität und seinem Wohlbefinden zu unterstützen.

 

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