Technische Hilfsmittel können Wohnungen sicherer für ihre älteren Bewohner machen. Sind Verhaltensmuster uneindeutig, kann KI einen echten Mehrwert schaffen.
Die Überalterung Deutschlands wird sich in den kommenden Jahren nicht nur fortsetzen, sondern weiter an Fahrt aufnehmen, da die Generation der Babyboomer aus dem Erwerbsleben ausscheidet und die Zahl der Erwerbstätigen stetig sinkt. So werden in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten die schon jetzt erheblich gestiegenen Kosten für Pflege noch weiter steigen. Daraus ergibt sich nicht nur ein erhebliches volkswirtschaftliches Problem, die weitaus meisten Senioren möchten auch so lange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben.
Wohnen mit technischer Unterstützung
Es ist ein Mythos, dass ältere Menschen neuer Technik ablehnender gegenüberstehen als junge. Sie legen nur Wert auf andere Dinge. Die verwendete Technik muss unauffällig sein, denn Wohnen ist sehr persönlich und soll es bleiben. Außerdem muss die Technik zuverlässig funktionieren und einen wahrnehmbaren Nutzen bringen. Wenn mein Problem gelöst wird, akzeptiere ich auch die damit verbundene Technik.
Sobald Vergesslichkeit, Schwindelgefühle oder Bewegungseinschränkungen bei Senioren auftreten, reagieren Angehörige mit fürsorglich gemeinten Worten wie „Wenn dir das nochmal passiert, kannst du aber nicht in deiner Wohnung bleiben“. In vielen Fällen kann assistive Technik helfen, diese Situationen zu erkennen und zu entschärfen. Die Kosten hierfür liegen deutlich unter denen eines Platzes im betreuten Wohnen oder Seniorenheim.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 08/2026.








