KI wird alltäglich – das Risikobewusstsein hinkt hinterher

Cybersicherheitsmonitor 2026 des BSI zeigt Lücken beim Schutzverhalten und beim Risikobewusstsein rund um künstliche Intelligenz.

Wie sicher fühlen sich Verbraucher im digitalen Alltag – und wie gut sind sie tatsächlich geschützt? Der Cybersicherheitsmonitor (CyMon) des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) untersucht bereits zum achten Mal das Informations- und Schutzverhalten der Bevölkerung sowie ihre Erfahrungen mit Cyberkriminalität. Im Fokus des CyMon 2026 steht das Thema „Online-Betrug und künstliche Intelligenz“. Das Ergebnis: Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich offenbar schneller als das Risikobewusstsein der Bevölkerung.

Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit, 40 Prozent tun dies gelegentlich. Fast ein Viertel (24 Prozent) informiert sich nie und wer bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden ist, beschäftigt sich etwas häufiger mit dem Thema. Informationsquelle Nummer eins bleibt das Internet mit 62 Prozent, gefolgt von Familie, Freunden und Bekannten (38 Prozent) sowie sozialen Netzwerken (32 Prozent). Besonders gefragt sind Hinweise für den Ernstfall und Erkennungsmerkmale von Cyberkriminalität. Auch beim Schutzverhalten besteht Nachholbedarf. Im Durchschnitt kennen die Befragten 6,2 von 19 abgefragten Schutzmaßnahmen, wenden aber nur 3,9 an. Gleichzeitig schätzt mehr als die Hälfte (55 Prozent) das eigene Risiko, Opfer von Cyberkriminalität zu werden, als eher oder sehr gering bis ausgeschlossen ein. Unter den Gründen, warum nicht mehr Schutzmaßnahmen genutzt werden, steht das Gefühl, bereits ausreichend sicher zu sein, an erster Stelle (27 Prozent).

Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 09/2026.

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