Gebäude, die mitdenken

Gebäude bekommen Augen und Ohren. Was zunächst nach Science-Fiction klingt, beschreibt eine Entwicklung, die längst begonnen hat: Das Gebäude der Zukunft erkennt Bedürfnisse, lernt aus dem Verhalten seiner Nutzer, optimiert selbstständig den Energieverbrauch und kommuniziert mit seiner Umgebung.

Welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt und welche Chancen daraus für die Elektrobranche entstehen, erläutert Zukunftsforscher Lars Thomsen in unserem Interview des Monats. Seine Einschätzung macht deutlich: Intelligente Gebäude sind keine technische Spielerei. Sie werden zu einem wichtigen Bestandteil vernetzter Energie- und Datenökosysteme und damit zu einem zentralen Geschäftsfeld für Hersteller, Großhandel und Handwerk.

Unsere Augustausgabe steht ganz im Zeichen intelligenter Gebäude. Im Special „Smart Home: Gebäude der Zukunft“ untersuchen wir, ob sich der Smart-Living-Sektor zu einem nachhaltigen Wachstumsfeld für die Elektrobranche entwickelt. Zugleich werfen wir einen Blick darauf, wie die Deutschen intelligente Technologien in den eigenen vier Wänden heute bereits nutzen.

Dabei geht es um weit mehr als Komfort. Technische Assistenzsysteme können älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen helfen, länger selbstbestimmt in ihrem vertrauten Zuhause zu leben. Ambient Assisted Living, kurz AAL, verbindet technischen Fortschritt mit einem konkreten gesellschaftlichen Nutzen.

Das gesamte Editorial finden Sie in der neue Ausgabe der ElektroWirtschaft: 08/2026.

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