Angesichts anhaltender Trockenheit und zahlreicher Wasserentnahmeverbote in deutschen Kommunen ruft der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) zu einem bewussteren und effizienteren Umgang mit Trinkwasser auf. Aus Sicht des Verbandes reichen kommunale und staatliche Verbote allein nicht aus, um die Herausforderungen dauerhaft zu bewältigen. Entscheidend sei vielmehr, den Wasserverbrauch in Gebäuden strukturell zu senken.
Der ZVSHK fordert, die Wassereffizienz in Gebäuden stärker in den Fokus von Beratung, Modernisierung und Förderung zu rücken. Bund, Länder und Kommunen müssten mit gutem Beispiel voran gehen, statt nur Verbote auszusprechen. „Mit den vielen Infrastrukturmilliarden sollte der Staat auch seine Schulen, Verwaltungsgebäude und öffentliche Einrichtungen sanieren und in effizienteren Umgang mit Wasser investieren“, fordert Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.
Nach Einschätzung des Verbandes lassen sich bereits mit vergleichsweise geringen Investitionen spürbare Einsparungen erzielen – etwa durch wassersparende Armaturen, effiziente Duschsysteme, moderne WC-Spültechnik, die Beseitigung von Leckagen oder die Optimierung der Warmwasserbereitung. Wichtig sei dabei, dass Wassersparen nicht zulasten der Trinkwasserhygiene gehe. Deshalb sollten technische Maßnahmen grundsätzlich von qualifizierten SHK-Fachbetrieben geplant und umgesetzt werden.








