The smarter E Europe endet mit klarer Botschaft

Volle Hallen, eine dynamische Atmosphäre und lebhafte Stimmung – nach drei Tagen geht The smarter E Europe 2026, Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft, erfolgreich zu Ende. Eindrucksvoll zeigte sie in der Messe München, wie die zukunftsfähige Energiewelt mit Erneuerbaren aussieht.

Die Zukunft ist erneuerbar. Regenerative Energien können die Energieversorgung rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche zuverlässig, sicher und kostengünstig gewährleisten. Wie das funktionieren kann, stellten 2.650 Aussteller aus 52 Ländern – darunter deutlich mehr Unternehmen mit Flächenvergrößerungen im Vergleich zum Vorjahr – unter Beweis. Mehr als 66 Prozent der Aussteller waren international. Sie präsentierten innovative und marktreife Produkte – ob virtuelle Kraftwerke, intelligente Netz- und Laststeuerung, smarte Ladelösungen, Speichertechnologien, PV-Hybridanlagen oder digitale Plattformen, die Energieflüsse transparent und flexibel steuern. 

Den fachlichen Auftakt bildeten bereits einen Tag vor Messebeginn, am 22. und 23. Juni 2026, die vier Fachkonferenzen im Rahmen von The smarter E Europe. Inklusive der Side-Events versammelten sich hier mehr als 3.000 Teilnehmende zum intensiven Wissensaustausch und diskutierten die neuesten Entwicklungen der Branche. Auf dem Messegelände nutzten anschließend rund 105.000 Fachbesucher aus 163 Ländern die Gelegenheit, sich branchen- und sektorenübergreifend über neue Trends zu informieren, zu vernetzen und einen Blick in das Energiesystem von morgen zu werfen.

Erneuerbare schaffen Wohlstand und Arbeitsplätze

Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft demonstrierte, welche Chancen erneuerbare Energien für Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Sie helfen, die durch die Klimakrise entstandenen Schäden zu begrenzen und die Energiekosten für Unternehmen und Verbraucher deutlich zu senken. Dennoch kursieren weiterhin Bedenken und falsche Vorstellungen von Dunkelflauten. Eine Paneldiskussion beschäftigte sich deshalb mit der Frage, ob die Energiewende nur im Kopf scheitert. Das klare Fazit der Runde war: In weiten Teilen der Gesellschaft ist die Energiewende längst fest akzeptiert und gewollt – eine Blockade oder ein Scheitern droht aktuell vielmehr nur in den Köpfen einiger politischer und wirtschaftlicher Entscheider.

Die enorme Bedeutung der Messeallianz spiegelte sich auch in der politischen Präsenz wider. So hielt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), vor der Paneldiskussion ein Grußwort. Sie machte unmissverständlich klar, dass es in Deutschland längst nicht mehr „nur“ um Klimaschutz, sondern auch um rund 440.000 Arbeitsplätze, um Wachstum, wirtschaftliche Resilienz und nationale Sicherheit ginge. Um in den fachlichen Diskurs zu gehen und den Hydrogen Dialogue Summit zu eröffnen – der 2026 erstmals im Rahmen von The smarter E Europe stattfand –, war auch der Bayerische Staatsminister Hubert Aiwanger vor Ort. Zudem zählte Barbie Haller von der Bundesnetzagentur zu den hochkarätigen Gästen der Veranstaltung.

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