Wann läuft die Waschmaschine am günstigsten? Warum steigt der Verbrauch plötzlich an, obwohl niemand zu Hause ist? Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass immer mehr Menschen genau das wissen wollen.
Das Interesse an den so genannten Smart Metern, also intelligente Verbrauchszähler, die aus einem digitalen Stromzähler und einem Smart Meter-Gateway bestehen, ist erneut gestiegen. Eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt: Schon 75 Prozent können sich vorstellen, einen Smart Meter in ihrem Haushalt zu nutzen, nur 23 Prozent haben Vorbehalte und wollen die Technologie nicht nutzen.
1.003 Personen ab 16 Jahren, darunter 979 Personen ab 18 Jahren, wurden in Deutschland zu Smart Metern befragt. Zu Beginn der Markteinführung der Technologie im Januar 2020 hatten sich erst 36 Prozent der Menschen in Deutschland offen ihr gegenüber gezeigt, im Jahr 2022 waren es schon 57 Prozent. „Smart Meter sind ein entscheidender Baustein der Energiewende. Sie schaffen Transparenz beim Stromverbrauch und ermöglichen es, Energie effizienter zu nutzen. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten können, braucht es einen zügigen und flächendeckenden Rollout“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
76 Prozent der Verbraucher möchten ihren Stromverbrauch genauso unkompliziert nachvollziehen können wie den Datenverbrauch ihres Smartphones oder den Kraftstoffverbrauch ihres Autos. Smart Meter schaffen dafür die Grundlage: Die intelligenten Messsysteme erfassen den Stromverbrauch in Echtzeit und machen sichtbar, wann besonders viel Energie genutzt wird.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 06/2026.








