Der Elektrogroßhandel bekommt leichten Aufwind, blickt jedoch weiterhin vorsichtig in die Zukunft.
Hinter der Branche liegt ein schwieriges Jahr 2025 mit einem Umsatzminus von 2,6 Prozent. Auch der Januar 2026 verlief enttäuschend: Der Umsatzrückgang war spürbar – er lag mit 7,8 Prozent höher als es die verringerte Anzahl an Arbeitstagen gerechtfertigt hätte. Der Februar schloss bei gleicher Zahl von Arbeitstagen leicht negativ mit minus 1,4 Prozent.
Trendwende im März und April
Nachdem bereits der Dezember minimal Anlass zu Hoffnung gegeben hatte und sich dies zu Jahresbeginn nicht bestätigte, brachte der März die Wende: Der Umsatz sprang um deutliche 10,2 Prozent nach oben – ein Zuwachs, der nur zu einem kleinen Teil auf einen zusätzlichen Arbeitstag zurückzuführen ist. Zusammen mit einem April-Plus von 6,9 Prozent schließt das erste Tertial (Januar bis April 2026) unter dem Strich mit einem Umsatzwachstum von 2,2 Prozent.
Licht und Schatten in den Warengruppen
Als tragende Säulen der verbesserten Umsatzsituation lassen sich in diesem Jahr die umsatzstarke Warengruppe Kabel und Leitungen sowie die Bereiche Elektrohauswärmetechnik und Elektromobilität identifizieren. Bei genauerem Hinsehen ist das Umsatzwachstum bei Kabel und Leitungen primär auf die Metallpreis-Entwicklung zurückzuführen. Das stets im Fokus stehende und stark von wirtschaftspolitischen Entscheidungen beeinflusste Sortiment der Elektrohauswärmetechnik zeigt sich dagegen dynamisch: Im April legte die Warengruppe um fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Damit liegt sie im bisherigen Jahresverlauf (seit Januar) mit über vier Prozent im Plus. Dominant ist hierbei die ausgeprägte positive Entwicklung bei der regenerativen Energieerzeugung. Die klassische Elektrohauswärmetechnik unterliegt derzeit keinen großen Schwankungen.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 06/2026.








