Warum Rexel Germany den Lichtmarkt stärker in den Fokus rücken will, erklärten uns im Interview Dr. Oliver Vogler, Geschäftsführer Einkauf und Marketing, und Stefan Wiech, Sortimentsleiter Lichttechnik. Dr. Oliver Vogler kennt den Markt durch seine vorherigen Tätigkeiten für Lampen- und Leuchtenhersteller. Stefan Wiech verfügt über gut zehn Jahre Lichterfahrung im Elektrogroßhandel.
Welche Rolle spielt Licht für Rexel in Deutschland?
Dr. Oliver Vogler: Wir sind als Vollsortimenter im Elektrogroßhandel schon immer im Lichtgeschäft tätig, haben aber noch nicht das volle Potenzial ausgeschöpft. Bisher waren andere Produktkategorien wichtiger. Deshalb liegt bei uns aktuell der Umsatzanteil noch unter dem VEG-Durchschnitt. Jetzt wollen wir bei Licht Gas geben! Das ist für uns in diesem Jahr eine Fokuskategorie, in die wir strukturell wieder investieren wollen. Deshalb wurden auch mehrere Leute mit entsprechendem Know-how – einschließlich Lichtplanung – an Bord geholt. Im Vertrieb haben wir seit März nun zwei dedizierte zentrale Lichtexpertenteams – zusätzlich zu den Experten in der Fläche: eines für das Industriegeschäft sowie eines für Handelund Handwerk.
Sie wollen bei Licht Gas geben, obwohl die Marge hier nicht die attraktivste ist? Welches Ziel haben Sie sich gesetzt?
Dr. Oliver Vogler: Für den Elektrogroßhandel ist Licht in der Tat keine Top-Kategorie, was die Marge angeht. Was ja auch keine Überraschung ist, wenn man sich die Lichtindustrie insgesamt anschaut. Aber es gibt andere ähnlich anspruchsvolle Kategorien und wir leben in Summe vom Gesamtangebot für unsere Kunden – sozusagen einmal durch die Elektrifizierung im Gebäude hindurch. Bei uns herrscht jetzt jedenfalls Aufbruchstimmung und wir haben das Ziel, bei Licht mittelfristig klar zu den Top-3-Großhändlern in Deutschland zu gehören.
Das gesamte Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 05/2026.








