„Wir konzentrieren uns konsequent auf das, was wir besser können als andere“

Doepke wird 70 und setzt seit Jahrzehnten seinen Claim „Strom sicher nutzen“ konsequent in die Praxis um. Geschäftsführer Andreas Müller erklärt, warum das Nischenangebot den Erfolg des Unternehmens prägt und welche Chancen er dafür in der Zukunft sieht.

Herr Müller, mit welchen Eindrücken sind Sie von der Light + Building zurückgekehrt?

Andreas Müller: Wir kommen mit sehr positiven Eindrücken zurück. Zwar lagen die Besucherzahlen mit rund 144.000 leicht unter denen der Vorveranstaltung, aber die Qualität der Gespräche war deutlich höher. Das macht für uns am Ende den Erfolg aus.

Welche Produktneuheiten haben Sie vorgestellt?

Andreas Müller: Unsere wichtigste Neuheit ist eine Lösung für die Neutralleiter‑ bzw. Sternpunktüberwachung. Diese Geräte gibt es bisher nicht am Markt. Hintergrund: Sind die Außenleiter unsymmetrisch belastet, entsteht dadurch eine Sternpunktverschiebung, die zu einer Überspannung führt. Angeschlossene elektronisch gesteuerte Geräte werden dadurch oft zerstört und im schlimmsten Fall können Brände entstehen. Unsere neue Produktreihe verhindert genau das. Die Resonanz war sehr gut – bei Kunden, Partnern und auch bei unseren Marktbegleitern.

Doepke feiert 70-jähriges Jubiläum. Was hebt Sie als mittelständisches Unternehmen von globalen Konzernen ab?

Andreas Müller: Wir fokussieren uns radikal auf ein Thema: „Strom sicher nutzen.“ Das ist unser Claim und unser Auftrag. Wir lassen vieles links und rechts liegen, was andere besser können. Dafür kennen wir unser Spezialgebiet in der Tiefe. Diese Spezialisierung ist der rote Faden unserer Unternehmensentwicklung.

Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 04/2026.

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