„Wir brauchen Fachleute, die gutes Licht bewerten können“

Peter Dehoff, der erste Vorsitzende der LiTG, profitiert von fast 39 Jahren Lichtexpertise durch ein breites Aufgabenspektrum im Zumtobel-Konzern. Sein Wissen und Netzwerk bringt er seit Januar in die ehrenamtliche Tätigkeit für die Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung (LiTG) e.V. ein, die auf der Light + Building in Halle 3.0 A10/19 vertreten ist.

Anstatt wohlverdientem Ruhestand haben Sie sich ein neues Tätigkeitsfeld gesucht. Können Sie vom Licht nicht lassen?

Peter Dehoff: Schon bei Zumtobel war ich so etwas wie ein „Lichtbotschafter“ mit einem breitgefächerten Netzwerk in Industrie, Lichtplanung, Architektur, Wissenschaft und Politik. Ich konnte mir ein großes Wissen darüber aneignen, was gutes Licht ist und was es bewirkt. Gutes Licht und alles, was damit zusammenhängt, ist auch die Mission der LiTG. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit ehrenamtlichen Funktionsträgern. Vor zwei Jahren wurde der Name geändert, um zu signalisieren, dass wir uns über Lichttechnik hinaus auch um Licht als gestaltendes Element kümmern wollen. Deshalb heißen wir jetzt Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung e.V..

Inwieweit ist die LiTG für den Elektrogroßhandel relevant?

Peter Dehoff: Unser Kern sind Wissenschaft und Anwendung, aber wir wollen alle interessierten Menschen des Lichts erreichen: Bürger, Planer und Architekten, Behörden und Kommunen, Hersteller und Handwerk. Wir haben heute rund 1.800 Mitglieder und freuen uns über alle, die dazu kommen – auch aus Elektroinstallation und Elektrogroßhandel. Wenn neue Mitglieder spezifische Fragen mitbringen, können wir unser Netzwerk anbieten. Gegebenenfalls können wir maßgeschneiderte Seminare, auch gemeinsam, veranstalten. Wir sind in Bezirksgruppen organisiert, die lokale Veranstaltungen anbieten. Hier freuen wir uns über ein aktives Engagement. Wir besichtigen auch spannende Projekte, in die man sonst nicht hineinkommt.

Das gesamte Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ElektroWirtschaft 03/2026.

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