Die Light + Building bringt Innovationen auf die Bühne

Doch welche Entscheidungen müssen Unternehmen jetzt treffen, damit daraus langfristiger Erfolg wird? Manfred Diez, der Vorsitzende des ZVEI-Fachverbands Licht, gibt Einblick in strategischen Prioritäten.

Wenn Sie auf die Lichtbranche blicken: Welche Entscheidung duldet aktuell keinen Aufschub – unabhängig von Konjunktur und Förderkulisse?

Manfred Diez: Auf der einen Seite sind unsere Produkte und deren Herstellung stark reguliert und wenn ich die Gesetzesvorhaben aus Brüssel anschaue, wird das noch mehr. Auf der anderen Seite sehen wir, dass der damit verbundene Aufwand immens ist und immer mehr zum (Standort-)Nachteil der europäischen Hersteller wird. Denn wer überprüft, ob alles, was gefordert wird, auch von Wettbewerbern außerhalb der EU eingehalten wird. Um hier nicht ins Hintertreffen zu geraten, müssen bestehende Gesetze auf den Prüfstand. Sind sie noch sinnvoll oder bietet das geforderte Reporting gar keinen Mehrwert mehr für Gesellschaft und Umwelt? Deutschland wiederum muss den „Investitionsturbo“ der öffentlichen Infrastruktur starten, um die Sanierung der Beleuchtung in Schulen, Verwaltung und der kommunalen Straßenbeleuchtung voranzubringen. So lassen sich Energie und Kosten sparen, die Investitionen amortisieren sich in der Regel.

Licht wird immer digitaler, vernetzter und effizienter. Wo sehen Sie die größte Gefahr, dass dabei Qualität, Gestaltung oder Nachhaltigkeit auf der Strecke bleiben?

Manfred Diez: Ich sehe nur Vorteile. Gut geplante Beleuchtung, die sich an den wechselnden Bedürfnissen der Nutzer orientiert und dabei individuell und digital vernetzt gesteuert werden kann, erfährt eine hohe Akzeptanz. Gleichzeitig spart sie Energie und leistet damit einen großen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der ElektroWirtschaft: 03/2026.

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