Grüne Energie wird konkret – wie gelingt die Umsetzung?

Die Energiewende hat die Phase der Zieldefinition längst verlassen. Nun entscheidet sich, ob Planung, Regulierung und technische Umsetzung in der Praxis zusammenfinden. Wir wollen wissen, wie aus ambitionierten Zielen funktionierende Lösungen werden können.

Wie kann die Energiewende 2026 vom Konzept in die Praxis umgesetzt werden und welche Rolle spielt die Elektrobranche dabei?

Sabine Busse: 2026 beschleunigen wir die Energiewende gemeinsam mit dem Elektrohandwerk durch konsequente Elektrifizierung. Die Technologien sind verfügbar und wir können sie skalieren und in die Breite bringen. Gebäude werden so zu aktiven, vernetzten Energiemanagern. Sie erzeugen, speichern und nutzen Strom intelligenter und entlasten damit das Energiesystem, das Klima und den Geldbeutel. Wenn wir heute die Weichen stellen, entsteht ein nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger Gebäudebestand. Eine starke, sichere und digitale elektrotechnische Infrastruktur ist dafür das unverzichtbare Rückgrat.

Welche Technologien treiben die Wende tatsächlich voran?

Sabine Busse: Vor allem integrierte, vernetzte Lösungen statt Einzelsysteme. Wir setzen auf die Verbindung von Erzeugung, Speicherung, Verteilung, Laden und Verbrauch über intelligente Energie- und Gebäudemanagement-Plattformen. Wenn Hardware und Software End-to-End zusammenspielen, können Gebäude Energieflüsse messen, steuern und optimieren und werden zu smarteren, nachhaltigeren und kosteneffizienten Orten.

Weitere Statements aus der Branche finden Sie in der neuen Ausgabe 01/2026 der ElektroWirtschaft.

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